Ferrum phosphoricum - Gromaverlag

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Ferrum phosphoricum

Akut
Ferrum phosphoricum, phosphorsaures Eisen, Fe PO4, Eisenoxydphosphat, Ferriphosphat. Durch Versetzen einer Eisenchloridlösung mit einer Natriumphosphatlösung wird nach Abgiessen der entstandene Niederschlag getrocknet.

Das unlösliche graue Pulver (Ferrum phosphoricum) wird bis zur 3. Potenz durch Trituration (Verreibung mit Milchzucker), dann durch Dilution (Verdünnung mit Alkohol) zubereitet.

Ferrum phosphoricum findet besonders bei beginnenden Entzündungsprozessen von Infektionskrankheiten mit Fieber, z.B. bei Hals- und Ohrenentzündungen, Anwendung.
Ferrum phosphoricum hat eine blutungsstillende und entzündungshemmende Wirkung und ist angezeigt nach Nasen-, Hals- und Rachenoperationen (z.B. Entfernung von Nasenpolypen oder Hals- und Rachenmandeln).

Das Krankheitsbild entwickelt sich allmählich. Ferrum phosphoricum steht zwischen den heftigen und plötzlichen Symptomen von Aconitum und Belladonna und der Benommenheit und Reaktionsträgheit von Gelsemium. Typisch für Ferrum phosphoricum ist ein hellrotes Nasenbluten, besonders bei schwächlichen, anämischen (blutarmen) Kindern.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dieses homöopathische Mittel sehr hilfreich ist im ersten Stadium von akuten Erkältungen und Entzündungen ohne eindeutige Symptomatik.

Leitsymptome:
  • Langsam beginnendes Fieber.
  • Entzündungszustände, die sich langsam entwickeln (im Gegensatz dazu bei Aconitum und Belladonna schnell).
  • Nasenbluten, vor allem bei Kindern.

Modalitäten:
V : nachts, am Morgen, rechte Seite.
B : Nasenbluten, kalte Umschläge.

Indikationen:
Angina, Blutungen, Fieber, Grippe, Heiserkeit, Husten, Kopfschmerzen, Masern, Nasenbluten, Neuralgie, Ohrschmerzen, Operationen, Röteln.

 
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